Worum geht's eigentlich bei Achtsamkeit?

Achtsamkeit – was hat es damit auf sich? Und ist Achtsamkeit zugleich Meditation? Diese Frage ist mir in meinem Kursen immer wieder gestellt worden und ich möchte heute darauf ein paar Antworten geben. 


Achtsamkeit bezeichnet unsere Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu sein und das zu erleben, was jetzt gerade ist! Das klingt vielleicht seltsam… ist es aber nicht! ;-) Denn unser Geist ist ein Meister darin, neben Dingen, die wir immer wieder tun, anderes durchzudenken und gar nicht mehr bei der Sache zu sein. Zum Beispiel sitzen wir beim Essen und gehen in Gedanken noch Dinge durch, die wir untertags in der Arbeit erlebt haben und die bereits in der Vergangenheit liegen. Wir alle kennen solche Situationen! Dass wir Dinge automatisch tun können (z.B. Autofahren, Radfahren) und nicht über jeden kleinen Schritt nachdenken müssen, ist eine Superkraft unseres Geistes und erleichtert uns das Leben natürlich ungemein. Sie ist aber nicht immer hilfreich, weil sie uns eben um den Moment und das bewusste Erleben im Jetzt bringt. Die gute Nachricht: Wir können die Fähigkeit zur Achtsamkeit trainieren!

Meditation ist das „Mittel“, um Achtsamkeit zu stärken. Wir üben in der Meditation, still zu sitzen und den unruhigen Geist immer wieder in den Moment zu bringen. Dadurch werden wir mit der Zeit achtsamer und können unsere Aufmerksamkeit besser auf das halten, was jetzt gerade ist.  Neben der formellen Meditation können wir auch im Alltag Achtsamkeit üben, indem wir Tätigkeiten ganz bewusst tun (z.B. bewusst kochen, Zähne putzen, duschen etc.). 

Mehr darüber und konkrete Übungen erfahren Sie auch in meinem Kompakt-Online-Kurs.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Praktizieren von Achtsamkeit!

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